Inhalt der Ausstellung
Die ständige Ausstellung enthält:
- die Übersicht der völkerrechtlichen Dokumente seit dem Jahre 1967, welche die Bestimmung der Regeln für die Erforschung und künftige Förderung der strategischen Rohstoffe aus dem Meeresboden betreffen, v.a. das UN-Seerechtsübereinkommen und das Durchführungsübereinkommen (siehe Sektion der Dokumente), und der UN-Dokumente über die Erteilung des Status des Pionierinvestoren im Pazifik für die Mitgliedsstaaten der internationalen Organisation Interoceanmetal
– die Übersicht der tschechoslowakischen und tschechischen Staatsorgane über die Beteiligung der Tschechoslowakei, bzw. Tschechiens an der Erforschung und der Vorbereitung der Förderung der Manganknollen (Beschlüsse der Regierung und des Parlaments der Tschechoslowakei und der Tschechischen Republik) und über die Ratifizierung des UN-Seerechtsübereinkommens von Tschechien
– Methoden der geologischen Tiefseeforschung
– die Übersicht der optimalen Methoden der künftigen industriellen Förderung der polymetallischen Knollen und ihre Überarbeitung auf strategische Metalle und andere Produkte und weitere Nutzung dieser Rohstoffe, die im Rahmen der Tätigkeit der internationale Organisation Interoceanmetal festgestellt wurde; Ergebnisse der Forschung von anderen Kontraktoren (Japan, Frankreich, Rußland, Deutschland, Korea, China und Indien), internationalen Konsortien der Privatfirmen, die in den USA registriert sind oder waren, und anderen kooperierenden Staaten oder Firmen (z.B. Ukraine, Finnland und Norwegen).
– Maßnahmen zur Minderung der Auswirkung der Förderung der Rohstoffe aus dem Meeresboden auf die Meeresumwelt (Teilnahme von Interoceanmetal an den internationalen Umweltprogrammen, z.B. Bentic Impact Experiment /BIE/ in den Jahren 1994–97, unter Leitung der Amerikanischen Behörde für Ozeane und Atmosphäre /NOAA/ und mit der Teilnahme Japans, Rußlands, Deutschlands und Koreas, weiter der Vergleich mit anderen nationalen Programmen, z.B. mit dem von Deutschland durchgeführten Programm DISCOL, und Teilnahme an den neuen Umweltprogrammen von ISBA, inkl. der künftigen Bildung der Schutzgebiete auf dem Meeresboden in der Zone Clarion-Clipperton im Pazifik;
– die Dokumentation über den Verlauf der Ausbildung der von der ISBA zugeteilten Fachmänner in den Jahren 1994–95 (3 Fachmänner wurden auf die geophysikalischen Methoden bei der geologischen Erforschung der Manganknollen und einer auf die Überarbeitung der Knollen auf Metalle orientiert)
– die internationale Zusammenarbeit bei der Erforschung der Manganknollen mit den staatlichen Organisationen und Privatfirmen aus den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Japan, Korea, Indien, Rußland, Ukraine und anderer Staaten, die sich für die Nutzung der Rohstoffe aus dem Meeresboden interessieren
– Proben der Manganknollen aus der Zone Clarion-Clipperton; zusammengepresste Briketten aus den zerpulverten Knollen, die zur metallurgischen Überarbeitung auf einzelne Metalle dienten
– Roherzeugnisse, die bei der metallurgischen Überarbeitung der Nichteisenmetalle gemacht wurden – Legierungen der Nichteisenmetalle (Mn, Ni, Co, Cu, Mo und Zn) und Proben der reinen Metalle (Ni, Cu und Mn), die durch die hydrometallurgische Metode aus den Manganknollen hergestellt wurden
– Haizähne, die bei dem Abbau der Proben der Manganknollen aus dem Meeresboden gewonnen wurden
– Fachliteratur (u.a. Atlas der Manganknollen), Karten und Informationen aus den internationalen Konferenzen und Symposien (z.B. jährliche Konferenz, die von der internationalen Organisation ISOPE /International Society of Offshore and Polar Engineers/ veranstaltet wird, oder Konferenzen anderer Organisationen, die sich mit der Meeresforschung beschäftigen)
– Fotos und Filme über polymetalischen Knollen und ihrer Forschung
– Übersicht der Forschungsexpeditionen auf Schiff von Interoceanmetal und ihre Ergebnisse; technische Parameter der Schiffe
– Übersicht der Beteiligung der tschechischen und slowakischen Gesellschaften in der Forschungstätigkeit von Interoceanmetal bis zum Jahre 2000